Die Überfahrt von Martinique nach Saint Lucia war ein Genuss – endlich wieder Segeln nach über drei Wochen Reparatur Marathon. Schnell war die Rodney Bay erreicht, und S/Y AVENTURA ging in der grossen Bucht vor Anker. Rodney Bay ist das Ziel des alljährlichen ARC (Atlantic Race for Cruisers), welches in Las Palmas am letzen Sonntag im November startet und 2025 zum vierzigsten Mal stattfand. Das Dinghy RAFINE wurde gesattelt, um an Land die Einklarierungs Formalitäten zu erledigen und einen ersten Rumpunsch zu probieren.
Der nächste Halt war ein paar Meilen weiter in Castries, der Hauptstadt und der wichtigste Hafen von Saint Lucia. Castries ist Hafenstadt und Handelszentrum: es werden unter anderem Bananen, Zuckerrohr, Rum und tropische Früchte exportiert. Castries ist ein beliebter Kreuzfahrthafen und tatsächlich lagen da auch zwei Kreuzfahrer, einer davon die Queen Elizabeth. Entsprechend viele Touristen hatte es in der Stadt. Castries war nicht wirklich beeindruckend, lärmig, heiss mit viel Verkehr und einigem herumlungernden Volk auf der Strasse. Im zentralen Markt, welcher bunte Stände mit lokalen Produkten, Gewürzen, Kunsthandwerk und Streedfood bietet, deckten wir uns mit frischen Früchten und Gemüse ein. Einen dringend benötigten Haarschnitt erhielt ich bei Don‘s Barbershop. Das war ein Erlebnis der besonderen Art, bei der ich nicht nur wie ein Schaf geschort, sondern auch noch rasiert wurde. Wahrscheinlich meinte Don, dass dies nötig sei.



Der Ankerplatz in der Vielle Ville Bay war eher ungemütlich, so dass wir uns entschieden, ein paar Meilen weiter in die Marigot Bay zu segeln. Hier gingen wir kurz nach dem Marigots Point, neben der Einfahrt in die Lagune, vor Anker. Da es bereits einige Ankerlieger hatte, brauchten wir etwas Geduld, bis das Eisen wirklich hielt. Ein toller Sonnenuntergang entschädigte uns für die Mühe. Noch am Abend, aber auch bereits frühmorgens, preschten die Speedboote mit Vollgas in Zwiback-Wurfdistanz an S/Y AVENTURA vorbei, so dass es ratsam war, nur ganz nahe beim Schiff zu schwimmen, um von den Rasern nicht überfahren zu werden.
Tags drauf – an Isabels Geburtstag – verlegten wir S/Y AVENTURA in die Lagune an eine Boje. Die Marigot Bay ist eine der schönsten Buchten in der Karibik, beliebt bei Seglern, und ein natürlicher Schutzraum für Schiffe (Hurricane Hole). Sie ist nicht nur landschaftlich spektakulär, ihre geschützte, tief eingeschnittene Lage machte sie über Jahrhunderte auch strategisch wichtig. In der Kolonialzeit war Saint Lucia stark umkämpft zwischen Frankreich und Grossbritannien. Der Legende nach versteckten die Briten hier ihre Schiffe, indem sie die Mastspitzen und die Einfahrt mit Palmwedeln tarnten, um die französische Marine zu täuschen. 1814 übernahm Grossbritannien endgültig die Kontrolle über Saint Lucia und Marigot Bay verlor die militärische Bedeutung. 1967 erhielt Marigot Bay internationale Aufmerksamkeit durch den Film „Doctor Dolittle“, welcher teilweise dort gedreht wurde.
Zur Feier des Tages gönnten wir uns im Hurricane Hole exotische Drinks und später im Chateau Mygo, einem guten Restaurant direkt an der Waterfront, ein vorzügliches Dinner mit kreolischen Köstlichkeiten.








Danach ging es wenige Meilen weiter nach Anse la Raye, einem kleinen Fischerdorf mit ebenso kleiner Bucht, welche – neben all den winzigen Mooringbojen der Fischer – noch Platz für einige wenige Ankerlieger bietet. Der Ort ist berühmt für das „Friday Night Fish Fry“, wo jeweils am letzten Freitagabend am Monatsende an einem Strassenfest frischer Fisch, Hummer und gegrillte Meeresfrüchte feil geboten werden. Zudem gibt es karibische Musik und Tanz. Der Anlass ist beliebt bei Einheimischen und Besuchern gleichermassen. So zumindest stand es im Revierführer.
Vor dem „Friday Night Fish Fry“ beobachteten wir frühmorgens die Rückkehr der Fischer von ihrem nächtlichen Streifzug. Und tatsächlich hielt ein Boot auf S/Y AVENTURA zu und bot uns einen schönen Tuna zu einem akzeptablen Preis an. Also schlug ich ein und schon bald ging es ans Ausnehmen, Filetieren, Portionieren und Vakuumieren des Einkaufs. Später gab es noch frisches Sashimi vom filetierten Tuna als Belohnung für den blutigen Job.





Am Abend setzten wir hoffnungsvoll mit dem Dinghy an Land über, um das berühmte „Friday Night Fish Fry“ zu geniessen. Aber welch eine Enttäuschung: der Event war abgesagt, und dies nachdem die Fischer am selben Morgen noch sagten, er finde statt. Karibik halt. So besuchten wir notgedrungen eine lokale Bar, um mit einem Piton Bier den Frust runter zu spülen. Nach der Rückkehr auf S/Y AVENTURA gabs dann auch „Fish Fry“, aber halt aus der Bordküche.


Am nächsten Morgen ging es ankerauf und ein paar wenige Meilen weiter nach Soufrière, mit den berühmten Pitons, zwei markante, steil aufragende Vulkankegel (Gros Piton – ca. 798müM, Petit Piton – ca. 743müM). Die Pitons entstanden vor etwa 200,000 – 300,000 Jahren und gehören zum UNESCO Weltnaturerbe. Die Pitons zählen zu den bekanntesten Wahrzeichen von Saint Lucia und sind auch auf der Nationalflagge verewigt.



Soufrière bietet sich an, um die Landschaft, insbesondere die Pitons und die vulkanischen Besonderheiten zu erkunden. Wir buchten eine Tour: den Tet Paul Trail, eine schöne Wanderung zwischen den Pitons mit tollem Ausblick, ein Besuch bei den Sulphur Springs mit brodelnden Schwefelquellen und heissem Schlamm (in welchem auch gebadet wurde) und ein Spaziergang durch exotische Flora bei den Diamond Waterfalls. Das war alles sehr eindrucksvoll und wir hatten auch Wetterglück.






Weiter ging es in Richtung Süden, wo bei Laborie das Eisen zwischen den Riffen fiel. Laut Karte und Plotter hätte es Baken haben sollen, welche die Einfahrt markieren. Dem war leider nicht so, so dass nach Auge navigiert werden musste, mit den Riffen ziemlich nahe. Leider war dieser Ankerplatz recht rollig und alles andere als idyllisch, die Nacht war entsprechend unangenehm.

Frühmorgens am nächsten Tag starteten wir die Überfahrt nach Bequia. Da es stärker als erwartet blies, fuhren wir im Lee von Saint Vincent durch, und hatten dabei viel Spass am „zersegeln“ der Charterkatamarane. Mit 8-9kn Fahrt preschten wir an den Kats vorbei und erreichten die Admirality Bay und Port Elizabeth am frühen Nachmittag.
Port Elizabeth ist ein charmantes kleines Hafenstädtchen mit karibischer Atmosphäre. Im 17. und 18. Jahrthundert wechselten die Grenadinen mehrfach zwischen französischer und britischer Kontrolle. Nach dem Treaty of Paris von 1763 fiel Bequia dauerhaft an Grossbritannien. Die Briten begannen daraufhin mit der Plantagenwirtschaft, der Ansiedlung europäischer Kolonisten und dem Import versklavter Afrikaner zur Arbeit auf den Plantagen. Port Elizabeth wurde schnell zum Hafen und zur Versorgungsstation für Schiffe. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Bequia zu einem Zentrum des Walfangs. 1979 wurde Bequia Teil des unabhängigen Staates Saint Vincent and the Grenadines. Heute ist Port Elizabeth ein beliebter Treffpunkt für Segler aus der ganzen Karibik. Berühmt sind auch die Rum Punsch im Whaleboner oder im Frangipani.



Als nächstes fiel der Anker in der ruhigen Rameau Bay auf Canouan. Hier waren wir für einmal geschützt vor dem ständig mit 5-6Bft wehenden Passsat. Die Bucht bot einen schönen Blick zum Glossy Gill, wo in der Nacht ein riesiges Plakat aufleuchtete mit der Aufschrift „Sandy Lane Yacht Club“. Schnell fanden wir heraus, dass es sich dabei um einen exklusiven Beach- und Yachtclub an der Sandy Lane Beach handelte. Natürlich mussten wir dies tags darauf genauer erkunden und fanden eine praktisch leere Marina für Superyachten vor. Deren Gäste können bequem mit dem Privatjet auf dem gleich neben der Marina liegenden Flugplatz landen und die Yacht boarden. Wir entschieden, eine Nacht in der Marina zu bleiben und uns diesem luxuriösen Leben hinzugeben.










Diniert hatten wir allerdings an Bord von S/Y AVENTURA, da die Preise im Restaurant exorbitant hoch waren und die Bordkasse nach den Drinks im Beach Club schon arg strapaziert war.
Weiter ging die Fahrt zu den berühmten Tobago Cays, einem geschützten Marine Park, eingebettet in wunderschönen Riffen, allen voran das Horseshoe Riff und das Worlds End Riff. Das Farbenspiel des Wassers ist einzigartig, von dunkelblau über türkis bis hellblau oder eben braun, was ein darunter liegendes Riff signalisiert. Wegen all den Riffen musste der Navigation besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Die Riffe sind kielhungrig und sind schon so mancher Charteryacht zum Verhängnis geworden. Dies sollten wir später auch noch sehen.
2016 war ich zuletzt hier. Es hat sich einiges verändert: wo früher geankert wurde liegen heute Bojen, neben der Marine Park Gebühr soll auch für das Ankern bezahlt werden und das traditionelle Lobster BBQ am Strand kostet inzwischen ein kleines Vermögen. Die Tobago Cays sind ein Must-See Spot und so fährt auch jede Charteryacht hierher. Trotz all der eher – aus meiner Sicht – negativen Entwicklung ist es aber immer noch sehr schön hier. Und natürlich haben wir auch am Lobster BBQ teilgenommen.









Von den Tabago Cays ging es bei Starkwind und mit Rainsqualls weiter nach Clifton Harbor auf Union Island. Hier klarierten wir aus Saint Vincent and the Grenadines aus und genehmigten und zur Belohnung in der Bar des Bougainvilla – wo das Dinghy RAFINE parkte – einige Rum Punsch, welche sehr gut schmeckten. In entsprechend heiterer Stimmung ging es zurück zur S/Y AVENTURA, wo es am Anker um die 25kn blies, und dies während der ganzen Nacht. Tags darauf folgte die kurze Überfahrt nach Carriacou zur Tyrell Bay, wo wir in Grenada einklarierten. Ich hatte schon bei früheren Törns in den Windward Islands festgestellt, dass die südliche „Grenze“ für Charterboote Union Island ist. Auch dieses Mal waren in der Tyrell Bay nur Eignerboote oder einheimische Boote zu sehen, einige davon in erbärmlichem Zustand. Abgemastete Yachten, wahrscheinlich veruracht durch den Hurrikan Beryl – welcher im Juni/Juli 2024 mit über 250km/h über die Karibik fegte und mehr als 70 Tote und Schäden von über 9 Milliarden USD verursachte – lagen einige an Bojen oder vor Anker. Ob diese jemals wieder instand gestellt werden, ist fraglich. Beim Landgang entdeckten wir einen überraschend gut sortierten Supermarkt, und deckten uns mit einigen Lebensmitteln ein.
Weiter ging die Fahrt zur Insel Grenada, und da zu St. David‘s Harbor. Wir segelten an Grenadas Ostküste entlang, also auf der Luvseite der Insel, und passierten kleine Inseln oder Felsen, welche mit der tosenden Brandung sehr spektakulär wirkten. Die Einfahrt zwischen den Riffen mit gehöriger Brandung nach St. David‘s Harbor war nicht so einfach, und ist nur bei hochstehender Sonne und mittels Eyeball Navigation zu empfehlen. Drinnen fiel das Eisen in den Schlick und hielt sofort. Wir waren die einzige Yacht vor Anker, und ein Besuch an Land bestätigte den Eindruck eines „Lost Places“. Wir lernten noch Schweizer kennen, welche hier ihre vierzig Jahre alte AMEL Maramu bereit machten, um nach Guadeloupe zu segeln. Leider waren sie zu beschäftigt, als dass wir uns gemütlich hätten unterhalten können.



Wir beschlossen, etwas belebtere Buchten anzulaufen. Auf dem Weg zum nächsten Ankerplatz in der Clarkes Court Bay, segelten wir jedoch zuerst nach Port Egmont, einem der besten Hurricane Holes in der Karibik. Port Egmont liegt sehr versteckt, und die Bucht ist mit Magroven umsäumt. Tatsächlich lagen hier ein paar Yachten vor Anker. In der Clarkes Court Bay angekommen, entschieden wir uns für eine ruhige Ecke, wo jedoch schon einige Yachten an Bojen lagen. Erst später bemerkten wir, dass die meisten dieser Bojenlieger gar nicht belebt waren. Der Verbleib der Besitzer dieser Yachten, alle mit ausländischer Flagge, war uns ein Rätsel.
Nur eine Dinghy Fahrt entfernt liegt Phare Bleu, eine kleine Marina mit Boutique Resort, welche wir besuchten. Das namengebende Feuerschiff liegt am Steg vertäut und macht einen schmucken Eindruck. Marina und Resort gehören Dieter Burkhalter und Jana Canica, der früheren 10 vor 10 Moderatorin und Migros Kulturchefin. Resort und Marina machten einen gepflegten Eindruck, und der Lebensmittelladen war ebenfalls bestens sortiert.




Die Clarkes Court Bay mit Hog Island und verschiedenen Buchten ist recht gross, kann aber mit dem Dinghy gut erkundet werden. Wir fuhren mit dem Dinghy RAFINE durch die Riffe, und umrundeten Hog Island. Sobald der Windschutz der Insel wegfällt, wird so eine Fahrt rasch zu einer nassen Angelegenheit. Wieder auf S/Y AVENTURA angelangt, kam der am Vortag kennengelernte Boatboay Vision vorbei und lieferte uns die bestellte Languste. Das gab ein herrliches Festmahl an Bord.
Weiter ging die Fahrt nach St. George’s, der Hauptstadt von Grenada. Auf dem Weg dorthin besichtigten wir auch noch die bekannte Prickly Bay, in welcher viele Boote ankerten. Prickly Bay hat eine aktive Cruiser Community, welche jeden Morgen um 0730 auf VHF66 ein Bulletin sendet, bestehend aus Wetterbericht, new Arrivals, new Departures, Social Events, Seglerbörse etc. Bald tauchte St. George’s auf, dessen Einfahrt durch das Fort George gut bewacht ist. Die Marinas von Port Louis und vom Grenada Yacht Club besichtigen wir vom Wasser aus, entschieden uns aber – in Ermangelung von Ankermöglichkeiten – in der Martin’s Bay eine Boje zu belegen. Mit RAFINE legten wir am Dinghy Dock des Grenada Yacht Club an, und starteten eine erste Besichtigung von St. George’s.



Für den nächsten Tag hatten wir einen Fahrer für eine Inselrundfahrt gebucht. Miguel machte einen guten Job und zeigte uns schöne Sehenswürdigkeiten von Grenada. Leider war das Wetter nicht auf unserer Seite, es regnete meistens. Nichtsdestotrotz fuhren wir zum Mount Saint Catherine, dem mit knapp 700müM höchsten Berg Grenadas. Ein Ausflug zum Grand Etang National Park, einem Kratersee im tropischen Regenwald, liess die Schönheit der Natur im strömenden Regen nur erahnen. Der mit ca. 25m höchste Wasserfall der Insel – der Tufton Hall Waterfall – wurde besichtigt. Mutige Jumper springen – offenbar aber nur bei schönem Wetter – über die Klippen in den Fluss. Natürlich durfte ein Besuch in der berühmten Schokoladen Fabrik Belmont Estate nicht fehlen. Das Gut war beeindruckend, und trotzdem kein Vergleich zu Lindt und Sprünglis House of Chocolates. Da ist noch Raum nach oben. Bei den Schwefelquellen trafen wir einige dort rumhängende Rastamen, welche sich bei lauter Reggae Musik die Lampe füllten. Was uns jedoch nicht daran hinderte, an der Bar auch ein Caribe zu trinken. Beim alten Airfield entdeckten wir Fluckzeug Wracks aus der Zeit von Grenadas Revolution, anfangs der 1980er Jahre. Die Maschine der Aeroflot ist endgültig gestrandet. Der Trip endete wieder beim Grenada Yacht Club, und nach einer kleinen Stärkung ging es mit RAFINE wieder zurück zur S/Y AVENTURA.















Langsam war es an der Zeit, die Rückfahrt nach Martinique zu starten. Wir liessen St. George’s hinter uns, und weil die Westküste Grenadas nautisch nicht viel zu bieten hat, wollten wir direkt nach Carriacou zur Tyrell Bay segeln. Durch ein Atlantikhoch war der Passat deutlich stärker als üblich, und so war die Segelei im Lee von Grenada mühsam: von 7-27kn Wind, böig und drehend wie der Wester im Luzerner Seebecken. Schnell riss mein Geduldsfaden und die Maschine musste uns die Küste, gegen inzwischen über 30kn Wind, hoch arbeiten. Im Norden von Grenada kam noch ein Gegenstrom dazu, so dass die Fahrt gegen Wind, Welle und Strom kein Vergnügen mehr war. Erst bei der London Bridge, einer natürlichen Felsbrücke, welche über Jahrtausende von Erosion durch Wind und Wellen entstanden ist, konnten wir Segel setzen und hart am Wind nach Carriacou segeln. Nach diesem harten Ritt schmeckte das Ankerbier in der Tyrell Bay dafür umso besser.
Weiter ging es, nochmls hart an der Kreuz bei Starkwind nach Union Island. In Clifton Harbor staunten wir nicht schlecht, als wir einen Katamaran von Dream Yacht Charter auf dem Riff parkiert vorfanden. Dessen Seereise hatte hier ein abruptes Ende genommen. Nach dem Behördengang und einer weiteren windreichen Nacht am Anker, ging unsere Reise weiter nach Canouan, wo in der ruhigen Rameau Bay das Eisen fiel. Bei der Entdeckungstour mit dem SUP fanden wir einen einsamen Strand in der L’Anse Guyac mit einer schicken Beach Bar. Wir waren weit und breit die einzigen Gäste. Ob sowas wirklich rentiert?





Die nächste Etappe führte uns nach Mustique, der kleinen exklusiven Insel, bekannt für Luxus, Privatsphäre und prominente Gäste. So besitzen Mick Jagger, Bryan Adams und andere Reiche und Prominente hier ein Anwesen. In der Britannia Bay sind Bojen für die Besucheryachten ausgelegt. Viele Chartercrews machen hier einen Stopp und vergnügen sich abends in Basil’s Bar. Diese Bar ist legendär für Sundowners und die Jump Up Nights. Wir trafen am Bojenplatz die S/Y ROLLY, eine AMEL54, mit den Eignern Patrick und Milca aus Ascona, mit welchen wir uns schnell anfreundeten. Natürlich besuchten wir zusammen Basil’s Bar für den Sundowner und tauschten unsere Erfahrungen über das Leben auf Langfahrt aus.






Von Mustique segelten wir weiter nach Saint Lucia und Martinique. Nach einem Stopp auf der Reede in Saint Anne, mit den nötigen Behördengängen in Le Marin, ging die Fahrt weiter in die ruhige Grande Anse d‘Arlet, wo das Eisen in den Sand viel. Die gemütliche Atmosphäre der Bucht gefiel uns sehr, doch schon tags darauf ging die Fahrt wieder zurück nach Saint Anne.







Ich hatte wieder einen Platz in der Marina Le Marin reserviert, auch weil hier noch ein paar Reparaturen an S/Y AVENTURA von den Schäden der Transat fertig gestellt werden mussten. Und leider nahte auch Isabel’s Abreise zurück in die Schweiz. Die Arbeit und weitere unaufschiebbare Aufgaben ruften. Dieses Mal werden bis zu einem Wiedersehen ein paar Monate vergehen, und der Abschied viel entsprechend schwer.






























































































































































































































































































































































































