Alle Reparaturarbeiten waren erledigt, das neue Solar Portal mit den Panels war montiert, die neue Dinghy Aufhängung und der Kran für den Aussenbordmotor waren ausprobiert und der Grosseinkauf im Auchon war ebenfalls vollbracht. Endlich konnte ich Martinique verlassen und einmal mehr in Richtung Süden segeln.
Dieses Mal war jedoch kein eigentlicher Törn angesagt, ich wollte schnell in die Grenadines gelangen, und dort etwas Zeit an meinen bevorzugten Ankerplätzen verbringen, um dann via Grenada nach Trinidad zu segeln. In Chaguaramas bei Peake Yacht Services sollte SY AVENTURA Anfang Juni ausgewassert und auf dem Trockenen für die Hurricane Season vorbereitet werden. Ich hoffte auf gute Bedingungen und erfreute mich, dank der verbesserten Stromversorgung, an der erweiterten Autarkie.
Nach einem kurzen Schlag mit Stopp in der Marigot Bay in Saint Lucia folgte ein längerer Schlag nach Bequia. Wegen der beträchtlichen Gegenströmung im Luv von Saint Vincent entschied ich mich für die Durchfahrt im Lee. Hier war der Wind in Inselnähe erwartungsgemäss wechselhaft und es waren 3-4sm Abstand zur Küste nötig, um mehr oder weniger ungestörte Winde zu haben. Kurz vor Tagesende fiel das Eisen in der Admirality Bay in Port Elizabeth auf Bequia und ich genoss das wohlverdiente Ankerbier bei einem schönen, fast schon kitschigen, Sonnenuntergang.









Der 1. Mai war auch in Bequia ein Feiertag. Allerdings wurde hier nicht demonstriert oder gar „die Internationale“ gesungen, sondern nach gut karibischer Art tüchtig Party gemacht. Musik ist bekanntlich Geschmackssache, und für meine Ohren war der ohrenbetäubende Krach vergleichbar mit den überlauten Lautsprecherwagen am Carneval von Fort-de-France, also nicht wirklich erbaulich. Mit einem letzten Rumpunsch im Whaleboner nahm ich Abschied von Bequia und setzte am nächsten Morgen Segel für die Fahrt nach Canouan. Da erhoffte ich mir etwas mehr Ruhe und weniger Trubel (oder eben Krach).





Nach ein paar Tagen vor Anker in der Rameau Bay in Canouan segelte ich weiter, in die Tobago Cays. Hier hatte es deutlich weniger Schiffe als noch im März oder April, das Saisonende war nicht mehr weit weg. Ich ankerte im Lee vom Horse Shoe Reef, wo es wie immer um die 20kn blies, jedoch ohne Seegang. Wie bei den anderen Besuchen hier, waren die Farben des Meeres atemberaubend, etwas woran man sich nie sattsehen kann.


Eigentlich wollte ich eine gute Woche in den Tobago Cays bleiben und ein wenig am Horse Shoe Reef tauchen. Bei so einem Tauchgang traf ich beim Ausstieg zu meinem Dinghy unter Wasser auf andere Taucher, darunter einen offenbar sehr aufgebrachten Guide, welcher mir unter Wasser mittels Schreibtafel erklärte, dass hier tauchen ohne einen „local dive guide“ illegal sei, was ich bereits wusste. Ich signalisierte ihm „OK“, und meinte damit, dass ich seine Mitteilung schon verstanden hätte und mich in Zukunft daran halten würde. Damit dachte ich, sei die Sache erledigt. Aber nur bis später am Nachmittag die Park Rangers bei SY AVENTURA vorfuhren und mich wegen „Diving without instructor“ zu einer Busse von 800 XCD (ca. 230 CHF) verknurrten. Das war wirklich ein teurer Tauchgang, relativierte sich jedoch mit den anderen – ebenfalls illegalen Tauchgängen – welche aber nicht verpetzt wurden. Schorcheln jedoch ist im Marine Park legal, und so war ich tags darauf an gleicher Stelle am Aussenriff als Schnorchler unterwegs. Viel weniger als beim Tauchen hatte ich nicht gesehen, und es wurde bald einmal langweilig in den Tobago Cays. So beschloss ich, am nächsten Tag Petit Tabac noch einen letzten Besuch abzustatten und dann nach Frigate Island zu segeln, wo ich auch an einem Riff tauchen könnte, jedoch ohne die Restriktionen eines Marine Parks.











Der Besuch auf Petit Tabac war sehr schön, ich war der einzige Besucher dort und konnte ein wenig Tom Hanks im Film „Cast Away“ nachfühlen, ohne mir jedoch gleich einen Zahn mit einem Schlittschuh extrahieren zu müssen. Tatsächlich hätte ich die Schlittschuhe dazu, die waren eines der „FedEx“ (Cast Away) Pakete, welche mir Boppi und Familie zu meinem 60. Geburtstag schenkten. Bei der etwas ruppigen Rückfahrt von Petit Tabac legte ich beim Dinghy Pass vom Horse Shoe Reef, also dort wo ich meine illegalen Tauchgänge gestartet hatte, noch einen letzten Schnorchelstopp ein. Schon bei der Fahrt mit dem Dinghy hatte ich bemerkt, dass teilweise starke Strömungen vorhanden waren. Beim Dinghy Pass war jedoch alles ruhig, so dass ich meine Schnorchel Tour ohne Bedenken starten konnte. Als ich jedoch ca. 100m vom Dinghy weg war, erfasste mich am Aussenriff eine relativ starke Strömung. Sofort realisierte ich, dass dies gefährlich war und versuchte dagegen anzukämpfen. Mit mässigem Erfolg: trotz vollem Einsatz, also Sprint-crawlen und mit den Flossen voll paddeln, blieb ich an Ort stehen und machte keinen Meter gut, was mir doch einen ziemlichen Schrecken einjagte. Denn wenn man hier von der Strömung weggetrieben wird, wohlverstanden in Richtung offenes Meer, merkt dies niemand und es besteht nur wenig Hoffnung auf Rettung. Also änderte ich meine Taktik und versuchte immerhin das Riff zu erreichen, so dass ich mich irgendwo festhalten konnte. Dies gelang unter grossen Mühen, wobei es am Riff mit den Brechern auch gefährlich war und ich gegen die sich überschlagenden Wellen kämpfen musste, um nicht auf das Riff mit seinen scharfen Korallen gespült zu werden. Letztlich ging alles gut und ich konnte mich zum Dinghy zurück kämpfen. Vom Schnorcheln am Aussenriff war ich vorerst geheilt.
Nach der Rückkehr zu SY AVENTURA ging ich ankerauf und segelte durch die südlichen Riffe der Tobago Cays, vorbei an Clifton und Palm Island, nach Frigate Island, wo das Eisen in den Sand fiel.


Am nächsten Morgen kriegte ich Gesellschaft auf dem Ankerplatz: der Dreimaster DANMARK lief ein und ging vor Anker. Das war ein eindrückliches maritimes Schauspiel. Die DANMARK ist eines der ältesten noch aktiven Segelschulschiffe Europas und ist ein Vollschiff mit drei rahgetakelten Masten, das immer noch für die Ausbildung junger Seeleute eingesetzt wird. Die DANMARK lief 1932 vom Stapel, ist 65m lang und führt eine Segelfläche von 1600m2. Die DANMARK nimmt regelmässig an historischen Windjammer-Treffen teil. Was sie jetzt in Union Island machte, war mir unklar, ausser, dass die Kadetten offensichtlich ihren Spass hatten. Die nautische Tradition war jedenfalls an allen Ecken und Enden spürbar und es war es war beeindruckend, dass sich all diese alten Verhaltensweisen bis in die heutige Zeit behaupten konnten. Jedenfalls strich auch ich bei Sonnenuntergang die Flagge, natürlich erst nach der DANMARK, wie es sich gehörte.



Als nächsten Ankerplatz lief ich die Chatham Bay an, immer noch auf Union Island. Letztmals war ich 2014 hier. Die Bucht ist recht gross und man ankert in der nordöstlichen Ecke. Schon bald bereitete ich die Tauchuntensilien vor und erkundete die Unterwasserwelt am Rapid Point. Ein entspannter Tauchgang ohne furiöse Strömungen, aber auch ohne grosse Sehenswürdigkeiten war bald im Kasten, so dass ich mich den Gegebenheiten an Land widmen konnte. Das Tenuta Resort hatte ein cooles Dinghy Dock und eine noch viel coolere Beach Bar, welche sich für den Sundowner geradezu aufdrängte.





Customs und Immigration sind bekanntlich in Clifton und so musste ich Union Island umrunden, um in Clifton den unvermeidlichen Behördengang zum Ausklarieren aus Saint Vincent and the Grenadines zu erledigen. Weiter ging es nach diesem Stopp nach Carriacou, wo ich in der Tyrell Bay in Grenada einklarierte und mich mit frischem Obst eindeckte.



Tags darauf ging es weiter von Carriacou nach Grenada, und dort nach Port Egmont, dem berühmten Hurricane Hole. Der Schlag war schön und schnell, bereits am Mittag viel der Anker. Port Egmont ist gesäumt von Mangroven und von eindrücklichen Villen, manche mit einer eigenen Yacht am Steg vor dem Haus. Nice.






Nach einer Woche vor Anker in Port Egmont wurde es Zeit für einen Ortswechsel. Ich verlegte SY AVENTURA in die Nachbarbucht, die grosse Clarkes Court Bay. Hier hatte es viele Anker- oder Bojenlieger, wobei viele Schiffe unbewohnt waren. Auch hatte ich mir ein paar Tauchspots an den um Hog Island liegenden Riffen ausgesucht, welche ich erkundete. Die Unterwasserwelt dieser Riffe war nicht so spektakulär, vieles war – wahrscheinlich durch frühere Hurricanes – beschädigt oder kaputt. Ein Ausflug auf Hog Island wurde ebenfalls unternommen. Die Insel ist noch recht ursprünglich und ist auch grösser als angenommen. Sie ist weitgehend unerschlossen und mit Buschland und Mangroven überwachsen. Der Name Hog Island stammt von wilden Schweinen, welche früher dort gelebt haben sollen. In Roger’s Barefoot Beach Bar – einer einfachen Strandbar direkt auf der Insel – gibt es BBQ und kühle Drinks. Besonders an Sonntagen ist dort gut Betrieb.


Wie merkt man, dass man etwas lange in einer Bucht gelegen hat? Wenn die Badeleiter Bewuchs zugelegt hat, und man sich an den kleinen scharfen Muscheln – Barnakles oder Seepocken – die Hände aufschneidet! Es wurde also langsam Zeit, wieder einmal ankerauf zu gehen und die Bucht zu wechseln. Die nächste Station war die Mt. Hartman Bay und da der Ankerplatz Secret Harbour. Auch hier hatte es viele Anker- oder Bojenlieger, aber immer noch genug Platz für SY AVENTURA mit einem 360 Grad Schwojkreis. Dieser war auch bitter nötig, weil durch die heftigen Böen und den unterschiedlichen Strömungen die Schiffe völlig erratisch um Anker oder Bojen drehten. In Secret Harbour gibt es eine kleine Marina mit Boutique Hotel und einem Restaurant mit Cocktail Bar mit schönem Blick auf die Bucht. Secret Harbour ist sehr gut geschützt und viele Segler verbringen hier die Hurrikan Saison.




Wieder wurde es Zeit für einen Standortwechsel. So segelte ich um Point Salines, der Südwestspitze von Grenada, zu der Grand Mal Bay, nördlich von St. George’s. Bei der Black Bay, unweit des Flughafens, liegt die ehemalige Fähre „Dolly C“ hoch und trocken. Am 7. März 2025 lief die Fähre auf Grund, lief voll und wurde in der Folge aufgegeben. Vorher war die „Dolly C“ viele Jahre als Fahrzeug- und Frachtfähre zwischen Grenada und Carriacou unterwegs und hatte sogar den Hurrikan Beryl 2024 überstanden, bei dem sie ebenfalls gestrandet war, jedoch wieder flottgemacht wurde. Dies zeigt einmal mehr, dass diese Gewässer nicht zu unterschätzen sind, da Wind und Strömungen stark, und oft unberechenbar sind.




In der Grand Mal Bay fiel der Anker und schon bald war das Dinghy RAFINE bereit, um zum „Underwater Sculpture Park“ bei der Dragon Bay zu fahren. Dieser Park gilt als der erste seiner Art weltweit und liegt in der Molinere-Beauséjour Marine Protected Area. Er wurde 2006 vom britischen Künstler und Meeresökologen Jason de Caires Taylor geschaffen. Die Skulpturen waren nicht nur als Kustwerke, sondern auch als künstliche Riffe gedacht, auf denen sich Korallen, Schwämme und andere Meeresorganismen ansiedeln können. Nach den schweren Schäden des Hurrikans Ivan 2004 sollte damit die Regeneration des Meereslebens gefördert und der Druck auf die natürlichen Riffe reduziert werden.
Die Skulpturen liegen nicht tief, so zwischen 5-10m und sind in der ganzen Bucht verteilt. Es hat Bojen, an welchen das Dinghy befestigt werden kann. Auf meiner Erkundungstour schnorchelnd fand ich den Platz recht interessant, obwohl das Riff ziemlich zerstört war und es nur einige wenige tropische Fische hatte. Die touristische Werbung bezeichnet den Unterwasser-Skulpturen Park als eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Karibik. Soweit würde ich jetzt nicht gehen – mir gefallen intakte natürliche Riffe viel besser. Trotzdem wollte ich den Park auch mit dem Tauchgerät erkunden und allenfalls einige Skulpturen unter Wasser fotografieren. Also zurück zu SY AVENTURA, das Tauchgerödel vorbereiten und voll ausgerüstet wieder zurück an die Boje gefahren. Bereits war ich in voller Tauchmontur angezogen und Sekunden vor dem Einstieg, als ein RIB mit einem Einheimischen angebraust kam, welcher mir freundlich aber bestimmt erklärte, dass ich hier nicht mit einem Gerät ohne einen lokalen Tauchshop tauchen dürfe. Nicht schon wieder, dachte ich! Ich hatte dies vorher gründlich recherchiert und keine solche Regelung gefunden. Nach der leidlichen und teuren Erfahrung von den Tobago Cays hatte ich jedoch keine Lust auf eine Wiederholung und nach einigem Insistieren fuhr ich wieder unverrichteter Tauchdinge zurück zur SY AVENTURA. Einen passenden Tauchshop zu suchen, und die üblichen Haftungspapiere und sonstigen Krimskrams zu unterschreiben, um dann mit einer Gruppe von Anfängern zu tauchen und dafür auch noch bezahlen zu dürfen, wollte ich nicht. Die Lust auf diesen Park war mir vergangen und ich beschloss, am nächsten Tag wieder an die Südküste von Grenada zu segeln. Dieser nächste Tag war regnerisch und mit einer sehr schlechten Sicht, so dass sogar wieder einmal der Radar zum Einsatz kam. Schliesslich sollte die SY AVENTURA nicht wie die „Dolly C“ stranden. Nach segeln gegen Wind und starker Strömung fiel der Anker schliesslich in der True Blue Bay. Diese liegt direkt westlich der Prickly Bay, ist jedoch – im Gegensatz zur Prickly Bay – bekannt für ein ruhigeres Liegen und kein Rollen. Mit dem Dinghy ist die Prickly Bay, und dort die Behörden, die Restaurants und der Minimart, gut erreichbar.

Anfang Juni war es Zeit, den Schlag nach Chaguaramas vorzubereiten. Inzwischen war ja die Offseason angebrochen, und da hat der Passat, welcher normalerweise stetig aus Ost weht, oft eine südliche Komponente drin. Dazu kommt der mit gut 3kn nach Nordwesten setzende Äquatorialstrom, welcher bedingt, den Kurs nach Trinidad entsprechend vorzuhalten, damit man nicht plötzlich in Venezuela landet. Damit diese Strecke nicht faktisch hart am Wind gesegelt werden muss, ist deshalb eine Windrichtung aus Ost, am besten noch mit einer nördlichen Komponente versehen, gewünscht. Dazu kommt noch das Timing für die Durchfahrt der Boca de Monos, der Meerenge zwischen Monos Island und der Halbinsel Chaguaramas, wo man möglichst keinen Gegenstrom haben möchte.







Soweit ging der Plan gut auf, ausser dass mit Insichtkommen von Trinidad der Wind stark abflaute und sich somit die Bootsgeschwindigkeit entsprechend reduzierte. Dadurch verspätete sich die Ankunft bei der Boca de Monos, und als SY AVENTURA dort eintraf, hatte es 3kn Strom auf die Nase. Aber dafür gibt es ja glücklicherweise die Maschine, welche die SY AVENTURA durch die Boca de Monos und bis zum Ankerplatz in Chaguaramas vor Peake Yacht Services schob. Hier viel der Anker und ich durfte mich auch sogleich mit der Trinidadschen Bürokratie zum Einlarieren anfreunden, welche etwas vom Mühsameren war, was ich bisher in dieser Beziehung erlebt hatte. Hier gallopiert der Amtsschimmel noch in voller Geschwindigkeit und die Staatsangestellten sind durchs Band unfreundlich, lahmarschig, generell desinteressiert und kennen nicht einmal ihre eigenen Prozesse. Kundenzufriedenheit? Weit gefehlt, die geht diesen Staatsangestellten meilenweit am Allerwertesten vorbei. Es kostete mich mehr als einen halben Tag, und einiges an Nerven, um diesen Dschungel aus Bürokratie und Unfähigkeit zu bewältigen. Im Vergleich zu den anderen Windward Islands, wo vielleicht 15-30 Minuten zur Erledigung der Einreiseformalitäten reichen, sind das Welten. Für das Ausklarieren aus Trinidad im November schwant mir jetzt schon Böses.
Die Chaguaramas Bay ist nicht wirklich idyllisch, sondern sehr industriell mit Grossschiffahrt und entsprechenden Auswirkungen auf die Wasserqualität. Tatsächlich schammen SY AVENTURA und weitere Nachbarboote eines Tages inmitten einer riesigen Ölache. Woher die Verschmutzung kam, intereressierte hier offenbar niemanden. Auch das Öl aus dem Meer zu bergen oder mindestens zu binden, machte sich niemand die Mühe. Jedenfalls ist in dieser Bucht weder Schwimmen, noch der Einsatz des Wassermachers zu empfehlen. Ich war froh, als SY AVENTURA endlich ausgewassert wurde, und ich die anstehenden Arbeiten am Schiff aufgleisen konnte.










Die Chaguaramas Halbinsel wird dominiert von der Yacht- und Schiffsindustrie. Peake Yacht Services, Power Boats und Crews Inn sind die grössten Serviceanbieter für die Yachties aus aller Welt. Hier sind hunderte von Yachten in den gut bewachten Yards auf dem Trockenen gelagert und es werden sehr professionelle Arbeiten zu einigermassen erschwinglichen Preisen angeboten.
Bis zur Carenage hatte ich es mit dem Bordbici geschafft. Nach Port Of Spain wäre es mit dem Bici zu weit, da ist der ÖV oder ein Taxi die bessere Wahl. Zu meiner Überraschung hatte es sogar einen komfortablen Velo- und Fussgängerweg, welcher parallel zur Strasse führte. So einen Veloweg hätte ich mir in Martinique auch gewünscht. Auf dem Weg zur Carenage fand ich „RAMPS“, welche bei Henry’s ungeplanter Einreise im Januar (siehe Transat) sehr hilfreiche Unterstützung lieferte und all den Behördenkram erledigte. Carenage selber machte einen eher abgerockten Eindruck, die Leute hingegen waren freundlich und hilfsbereit.






Mit Chaguaramas war das Ziel der ersten Etappe des Langfahrttörns erreicht. Von Juli 2025 bis Juni 2026 lagen mehr als 6000sm im Kielwasser von SY AVENTURA. Es gab sehr viele schöne und unvergessliche Erlebnisse, aber auch leider Bruch und Drama auf dieser Reise (siehe Transat). Langsam aber sicher nahte mein Flug in die Schweiz und ich freute mich darauf – nach langer Zeit – wieder Familie, Freunde und natürlich Isabel zu sehen und in die Arme schliessen zu können.



































































































































































































































































































































































































































